
Die Edelsteinminen des Steinkaulenberges sind die einzigen Edelsteinminen in Europa, die für Besucher zugänglich sind. In dem von Scheinwerfern angestrahlten Besucherstollen sieht man nicht nur einmalig schöne Achate, sondern auch glitzernde Bergkristalle, Amethyste, Rauchquarze, Kalkspat u. ähnliches. Man fühlt sich in eine Märchenhöhle versetzt.
Fachkundige Führer erläutern die Entstehung der Edelsteine. Ein Besuch in dem - inmitten eines Naturschutzgebietes gelegenen - historischen Bergwerk wird für jeden zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Das Besucherbergwerk kann in üblicher Strassenkleidung besichtigt werden. Ein Schutzhelm wird zur Verfügung gestellt. Im Innern des Berges sind die Wege ohne Treppen und Rutschen stufenlos angelegt.
Für Gruppen ab 20 Personen empfiehlt sich eine Anmeldung bei der Betriebsleitung.

Die Reise beginnt durch eine faszinierende Welt voller Glanz und Kostbarkeiten.
Neben dem Besucherstollen stehen auch ein Edelsteincamp und zwei Edelsteinschürffelder zur Verfügung. Auf dem Edelsteincamp können Schatzsucher nach Herzenslust nach den begehrten Edelsteinen schürfen. Oftmals wurden schon sehr schöne Stücke aus Achat, Amethyst, Rauchquarz usw. gefunden. Die Schürffelder - vorwiegend für Kinder und Jugendliche gedacht - werden täglich mit Mineralien und Edelsteinen aus aller Welt bestückt.
Voranmeldung erforderlich! Anmeldung bei der Betriebsleitung.
Für unsere ausländischen Gäste stehen headsets (Empfänger mit Kopfhörer) für die niederländische, dänische, englische und französische Sprache gegen Hinterlegung des Personalausweises kostenlos zur Verfügung.
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete
Dieses Angebot wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms PAUL unter Beteiligung der Europäischen Union und dem Land Rheinland/Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten durchgeführt.
Hier erhalten Sie einen ersten Einblick in die Edelsteinminen des Steinkaulenberges.

Rund 400 m lang ist die Strecke unter Tage. Sachkundige Fremdenführer begleiten die Gäste – mit Schutzhelm ausgestattet – durch das Stollenlabyrinth. An den einzelnen Stationen wird anschaulich die Entstehung der Edelsteine, die Geschichte der Edelsteingräber und die Weiterverarbeitung der Edelsteine vorgetragen.
Bevor in früheren Jahren die Schürfstollen angelegt wurden, suchten die Edelsteingräber über Tage nach den begehrten Edelsteinen. In Gruben und Kaulen fand man die begehrten Mineralien, wobei nur die "Mandeln" - also die geschlossenen und völlig ausgefüllten Geoden - interessant waren. Die Drusen, also Geoden mit Hohlräumen dagegen, wurden achtlos weggeworfen, da man die Kristall- und Amethystspitzen mit den damaligen Werkzugen noch nicht bearbeiten konnte.
Unser neues Edelsteincamp wurde im Bereich der ehemaligen Abraumhalden, den "Kaulen", (daher der Name Steinkaulenberg!!) angelegt. Hier können heute Schürfer mit viel Glück und Ausdauer fündig werden. Oft schon wurden schöne Stücke aus Achat, Amethyst, Rauchquarz, Bergkristall, Silex usw. gefunden, die natürlich in den Besitz des Schürfers übergehen.
Im Edelsteincamp stehen den Schürfern Hacken, Pickel und Spaten zur Verfügung.
Wir empfehlen festes Schuhwerk und Arbeitskleidung (evtl. auch Regenumhänge), Hammer oder Fäustel und Meisel, Schutzhandschuhe und Schutzbrillen.
Täglich gibt es 3 Schürfgänge zu je 2 Stunden, die einzeln oder zusammen gebucht werden können.
Schon die alten Edelsteinsucher brieten ihr Fleisch auf dem offenen Feuer. Unseren heutigen Mineralienfreunden bietet das Edelsteincamp ebenfalls die Möglichkeit mitgebrachtes Fleisch oder Würstchen während der Schürfzeit zünftig zuzubereiten. Trockenes Buchenholz wird gestellt, gebraten werden muss aber selber!

Von Schulen und Jugendgruppen wurde immer wieder der Wunsch zur Schaffung von Möglichkeiten für eigenes Schürfen geäußert.
Für Kinder und Jugendliche - Erwachsene nicht ausgeschlossen - wurden auf den Abraumhalden der ehemaligen Minen nunmehr sog. Schürffelder angelegt, auf denen über Tage nach Mineralien gesucht werden kann.
Um den "Schürferfolg" zu sichern, werden diese Schürffelder täglich mit Mineralien und Edelsteinen aus aller Welt bestückt.
Den "Schürfern/innen" werden Hacke und Schaufel zur Verfügung gestellt. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Sitzgelegenheiten und Tische zum Ausruhen und Pausieren sowie ein Regenunterstand sind vorhanden.

Auf dem Fußweg vom Parkplatz zum Eingang der Edelsteinminen erfährt der Besucher durch einen attraktiven und gut beschilderten geologischen Lehrpfad viel Wissenswertes über die Geologie der Saar-Hunsrück-Region.
Denn der Weg zu den Edelsteinminen wird begrenzt von großen, Jahrmillionen alten Gesteinsbrocken aus Gesteinen des Rotliegenden und des Hunsrücks.
Die verschiedenen Gesteinsblöcke, ob Sedimente, Vulkanite, Schiefer oder Quarzite sind alle sehr instruktiv und zeigen zahlreiche hochinteressante Details. Staunend steht der Besucher etwa vor Gesteinsbrocken wie Rhyolith, Unteres Perm, Oberrotliegend, die ein Alter von ca. 287 Millionen Jahren aufweisen, oder Taunusquarzit, Unterdevon, Siegen-Stufe, die ca. 400 Millionen Jahre alt sind - dies nur um einige Beispiele der über 20 zu besichtigenden einmaligen Exponate zu nennen.

1. Besucherstollen: (Besichtigung)
täglich geöffnet vom 15.3. - 15.11. des JahresVoranmeldung für Gruppen empfehlenswert
Anmeldung für GruppenEdelsteincamp und Schürffelder (zum Selberschürfen über Tage) täglich geöffnet von 9.00 -17.00 Uhr.
Für das Edelsteincamp ist es zweckmäßig mitzubringen
Festes Schuhwerk und Schutzhandschuhe, Schutzbrille, Hammer und Meißel, Eimer oder anderes Behältnis.
Erläuterung zum Verfahren beim Besucherstollen im Steinkaulenberg
und in der Historischen Weiherschleife
Da auch angemeldete Gruppen oftmals durch allerlei Umstände unpünktlich eintreffen, gilt grundsätzlich, dass unsere Gäste in der Reihenfolge ihres Eintreffens geführt werden. Bei starkem Besucherverkehr sind Wartezeiten bis zu 30 Minuten leider manchmal nicht zu vermeiden. Wir bitten um Verständnis!
| Erwachsene (Einzelbesucher) | 6,00 € |
| Erwachsene in Gruppen ab 10 Personen | 5,00 € |
| Behinderte, Studenten, Arbeitslose, Wehrpflichtige Zivildienstleistende -mit Ausweis- | 4,50 € |
| Jugendliche von 6-16 Jahren | 4,50 € |
| Schüler/innen in Klassen | 4,00 € |
| Kinder unter 6 Jahren in Gruppen | 3,00 € |
| Kinder unter 6 Jahren im Familienverband | frei |
| Erwachsene (Einzelbesucher) | 6,00 € |
| Erwachsene in Gruppen ab 10 Personen | 5,0 € |
Seit dem 15. Jahrhundert wurden die heimischen Edelsteinvorkommen in sogenannten Schleifmühlen verarbeitet. Von diesen standen einmal 183 am Idarbach, an der Nahe und an anderen Bachläufen um Idar-Oberstein. Am Idarbach allein waren es 56 Schleifen. In den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurden die Bachschleifen nacheinander stillgelegt. Sie zerfielen und waren schon nach kurzer Zeit aus dem Landschaftsbild verschwunden.
Die „Historische Weiherschleife" - eigentlich Kallwiesweiherschleife - blieb mit Unterbrechungen bis 1945 in Betrieb. Sie drohte dann zu zerfallen, wurde aber 1953/54 restauriert. Nach einer erneuten Renovierung und teilweise Erneuerung in den Jahren 1996/97 ist sie wieder für Besichtigungen geöffnet. Sie ist die letzte mit Wasserrad angetriebene Achatschleifmühle am Idarbach.
An großen Sandstein-Schleifrädern demonstrieren fachkundigen Fremdenführer den Besuchern live die Verarbeitungsweisen früherer Jahrhunderte.
Einen Großteil ihrer beschwerlichen Arbeit verrichteten die Schleifer bäuchlings auf sogenannten "Schleifenkippstühlen" liegend.
Neu in der „Historischen Weiherschleife" ist eine Multimedia-Schau unter dem Motto "Das Geheimnis der Edelsteine". Spektakulär, modern und informativ. Ergänzt wurde die Ausstellung durch einen Mineralienraum, der insbesondere den esoterischen Bereich abdeckt.
Die Erläuterungen in der „Historischen Weiherschleife", in der kleinen Ausstellung und in der Multimedia-Show können wahlweise in 5 Sprachen, deutsch, englisch, französisch, dänisch und niederländisch vorgetragen werden.
Auf dem Kallwiesweiher, der als Wasserreservoir zum Betrieb des großen Wasserrades der Weiherschleife dient, sind 2 Tretboote stationiert, die gegen ein gringes Entgelt angemietet werden können. - Ein spezielles Vergnügen für Jung und Alt.
Eine vorherige Anmeldung für Gruppen ab 20 Personen ist zweckmäßig. Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne die Betriebsverwaltung der Weiherschleife.
Neu geschaffen an der "Historischen Weiherschleife", der letzten mit Wasserrad angetriebenen Edelstein-Schleifmühle am Idarbach, ist ein Mineralienschürfplatz. Hier können Kinder und Jugendliche - Erwachsene nicht ausgeschlossen - in einem großen überdachten Sandfeld, das mit Mineralien aus aller Welt bestückt ist - mittels großer Sandsiebe, nach den begehrten Mineralien "schürfen".
- Erfolg garantiert -
An großen Sandstein-Schleifrädern kann dann mittels eines handgetriebenen Schwungrades der letzte Schliff an den Edelstein gebracht werden. Auch ein altes Polierrad ist vorhanden, um aus den Edelsteinen jenes faszinierende Feuer hervorzulocken das alle Mineralienfreunde so begeistert.
Mit zum 2-stündigen Abenteuer gehört auch das "Knacken" einer Edelsteingeode mit dem Originalsteinbrecher, der die Geode mittig zerteilt und so die Schönheiten einer Druse oder Mandel sichtbar macht.
Alle Fundstücke und die zerteilte Geode gehen in das Eigentum des "Schürfers" über.
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Wir werden uns schnellstmöglich bei Ihnen melden.
Tiefensteiner Straße 87
55743 Idar-Oberstein
Telefon: +49 (0) 67 81/90 19 61
Telefax: +49 (0) 67 81/9 33 50 34
E-Mail: edelsteinminen-idar-oberstein@t-online.de
Website: www.edelsteinminen-idar-oberstein.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:
Edelsteinminen GmbH (Anschrift wie oben)
Die Edelsteinminen GmbH wird vertreten durch: Otto Dickenschied
Handelsregister Eintrag: HRB 11085 Amtsgericht Bad Kreuznach
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 204707845
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